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DSDS: In der 80er Motto Show muss Ines Redjeb gehen

März 13th, 2010 · No Comments

Die DSDS Zeit am Samstag Abend ist für viele Menschen ein wichtiger Termin, den sie sicher nicht verpassen wollen. Pünktlich um viertel nach Acht sitzt die Familie zusammen, um mit ihren Idolen zu fiebern, um sich die Sprüche von Dieter Bohlen anzuhören, sich darüber aufzuregen oder feixend zu grinsen. In dieser Motto Show, unter dem Stern der 80er gehalten, versuchte wieder jeder, seine beste Leistung zu bringen. DSDS polarisiert eben, hat aber dennoch sensationelle Einschaltquoten.

Das Gesicht von Titan Dieter Bohlen, dem wichtigsten Macher von DSDS, eröffnete auch diesmal sozusagen die Show. Er war einer der angesagtesten Musiker in den 80er Jahren. Mit Modern Talking und Blue System war er in vielen Plattenregalen heimisch, auch wenn dies irgendwie heute niemand mehr zugeben will. Die Kritiken nach den einzelnen Auftritten der Kandidaten waren wieder ehrlich. Jury Knuddeln bei Mehrzad Marashi, nach seinem gelungenen Song, Kim Debkowski in gewohnt aufwendigem Make-up und schillerndem Kostüm, stimmlich nicht ganz einwandfrei: Alle mussten sich die Wahrheit – ob positiv oder negativ – gefallen lassen. Helmut Orosz glänzte musikalisch, konnte es laut Dieter Bohlen aber optisch nur zum Animateur bringen. Der Checker rockte die Bühne mit WMCA, Menowin Fröhlich mit einem gigantischen Auftritt mit dem Michael Jackson Hit Billy Jean. Weniger bei der Jury gepunktet hat die „Zicke“ Ines Redjeb mit einer etwas steifen Darbietung von Madonnas „like a prayer“. Wackelkandidat Nummer eins war laut Bohlen Manuel Hoffmann, der sich mit einem Münchner Freiheit Hit versuchte, aber im Rhythmus hinterher hinkte.

Nach den üblichen bangen Minuten des Wartens auf die Entscheidung des Publikums stand fest, dass sich heute Ines Redjeb von ihrem Traum, Superstar zu werden, verabschieden musste. Es bleiben sechs DSDS-Hoffnungen, die ebenso schnell zerplatzen können, wenn die Leistung abnimmt.